Häufige Fragen zur IOWIS Plattform
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur IOWIS Plattform, zum lokalen Betrieb von KI, zu Hardware, Datenschutz, KI-Modellen und der Nutzung von Unternehmenswissen.
Für ausführlichere technische und fachliche Informationen führen die einzelnen Bereiche zu den entsprechenden Themenseiten.
Sie haben noch Fragen oder möchten Ihre Anforderungen besprechen? Sprechen Sie mit uns.
Plattform, Einführung und Kosten
Die IOWIS Plattform verbindet KI-Assistenten, Unternehmenswissen, Agenten und weitere KI-Funktionen in einer lokal betriebenen Umgebung. Weitere Informationen zu Funktionen, Paketen und Einsatzmöglichkeiten finden Sie auf der Seite IOWIS Plattform.
Die IOWIS Plattform verbindet eine Chatoberfläche mit KI-Assistenten, Agenten, Dokumentenverarbeitung, Unternehmenswissen, Arbeitsbereichen und Integrationen in einer gemeinsamen Umgebung.
Administratoren verwalten Nutzer, Berechtigungen, Wissensbereiche und verfügbare Funktionen zentral. Beim vollständig lokalen Betrieb laufen die Sprachmodelle und die wesentlichen KI-Verarbeitungsprozesse auf Hardware in der Infrastruktur des Unternehmens.
Ja. Die Einführung kann zunächst auf eine Pilotgruppe, einen Fachbereich oder ausgewählte Anwendungsfälle begrenzt werden.
Die Hardware sollte dennoch anhand der absehbaren späteren Nutzung geplant werden. Soll die Zahl der Nutzer oder die benötigte Rechenleistung später deutlich steigen, kann je nach vorhandener Konfiguration eine zusätzliche Grafikkarte oder eine leistungsfähigere Hardware erforderlich werden.
Für die technische Einbindung wird normalerweise eine Ansprechperson benötigt, die mit Ihrer Netzwerk- und Systemumgebung vertraut ist. Die Einbindung in das interne Netzwerk sowie vorhandene Firewall-, VPN- und Zugriffskonzepte erfolgt in Abstimmung mit Ihrem IT-Team. IOWIS stellt die Hardware und Plattform bereit und begleitet die technische Einführung.
Steht kein geeigneter interner Ansprechpartner zur Verfügung, kann IOWIS nach Prüfung der vorhandenen Umgebung zusätzliche technische Aufgaben übernehmen. Dieser Aufwand wird separat vereinbart.
Für die spätere Nutzung benennen Sie mindestens einen Administrator. Dieser verwaltet beispielsweise Nutzer, Berechtigungen, Assistenten und Wissensbereiche. Bei der Auswahl erster Anwendungsfälle, der Arbeit mit Testgruppen sowie der Einführung der Mitarbeitenden können IOWIS und auf Wunsch JADE IT zusätzlich unterstützen.
Nach der Inbetriebnahme stellt IOWIS Software- und Modellupdates bereit. Support wird separat vereinbart. Netzwerkzugänge, Datensicherung und die Überwachung der Verfügbarkeit werden über Ihre bestehenden IT-Verantwortlichkeiten organisiert.
Die Preise pro Nutzer enthalten die Nutzung der Plattform sowie Software- und Modellupdates. Hardware, Einrichtung und Support werden separat angeboten. Den jeweiligen Leistungsumfang und die Vergütung vereinbaren wir individuell.
Wir nehmen noch Unternehmen in unser Pilotkundenprogramm auf. Als Pilotkunde bringen Sie Ihre Anforderungen direkt in die Weiterentwicklung der IOWIS Plattform ein. Geeignete Erweiterungen setzen wir bevorzugt um. Voraussetzung ist ein Vertragsabschluss bis einschließlich 31. Dezember 2026. Mehr zur Teilnahme am Pilotprogramm.
IOWIS wählt die standardmäßig eingesetzten Modelle passend zu den vorgesehenen Aufgaben, der benötigten Leistung und der Hardwarekonfiguration aus. Innerhalb einer Installation können auch mehrere Modelle parallel bereitgestellt werden.
Wünscht ein Unternehmen ein bestimmtes Open-Weight-Modell, kann IOWIS dieses ohne zusätzlichen Aufpreis für das Modell bereitstellen. Benötigt das gewünschte Modell mehr Rechenleistung, kann sich dies auf die erforderliche Hardwarekonfiguration auswirken.
Hardware und lokaler Betrieb
Beim vollständig lokalen Betrieb der IOWIS Plattform laufen Sprachmodelle und zentrale KI-Verarbeitungsprozesse auf Hardware innerhalb Ihrer Infrastruktur. Welche Modelle sinnvoll sind, hängt von den vorgesehenen Aufgaben, den Anforderungen an Geschwindigkeit und Qualität sowie der verfügbaren Hardware ab. Mehr zu Betrieb und Verbindungen nach außen finden Sie unter On-Premise-KI. Die Kombination aus lokaler Appliance und externem GPU-Server beschreiben wir auf der Seite IOWIS Plattform.
Nein. Die leistungsfähigsten proprietären Cloud-Modelle erreichen bei besonders anspruchsvollen Aufgaben weiterhin eine Qualität, die sich mit lokal betreibbaren Modellen auf wirtschaftlich sinnvoller Unternehmenshardware nicht vollständig abbilden lässt.
Für viele konkrete Aufgaben im Unternehmen wird diese maximale Leistungsfähigkeit jedoch nicht benötigt. Entscheidend ist, ob ein Modell die vorgesehenen Aufgaben zuverlässig, schnell und mit der erforderlichen Qualität bearbeiten kann. Ein größeres oder in Benchmarks besser bewertetes Modell ist nicht automatisch die sinnvollere Wahl, wenn seine zusätzliche Leistung im tatsächlichen Einsatz keinen erkennbaren Vorteil bringt.
Open-Weight-Modelle entwickeln sich schnell weiter und verkleinern den Abstand in verschiedenen Bereichen. Benchmarks bieten dabei eine hilfreiche Orientierung, bilden den praktischen Einsatz mit eigenen Dokumenten, Anweisungen und Arbeitsabläufen aber nur teilweise ab.
IOWIS wählt die eingesetzten Modelle deshalb passend zu den vorgesehenen Aufgaben, den Anforderungen an Qualität und Geschwindigkeit sowie der verfügbaren Hardware aus.
Aktuelle Modellvergleiche:
Sie möchten vorhandene Hardware einsetzen? Sprechen Sie uns an.
Ja. Bei vollständig lokalem Betrieb können die zentralen Funktionen der IOWIS Plattform und die lokal bereitgestellten Sprachmodelle ohne Internetverbindung betrieben werden. Auch eine vollständig vom Internet getrennte, sogenannte Air-Gapped-Umgebung ist möglich.
Die Plattform benötigt keine regelmäßige Verbindung zu IOWIS für Lizenzprüfungen, Accountverwaltung oder Telemetrie. In einer vollständig isolierten Umgebung können jedoch nur Funktionen genutzt werden, die keine externe Verbindung benötigen. Websuche, externe Datenquellen und angebundene Onlinedienste setzen jeweils eine gezielt eingerichtete Verbindung voraus.
IOWIS stellt für jede Installation individuelle, verschlüsselte Updatepakete bereit. Sie können diese über den IOWIS-Updateserver herunterladen, per USB-Datenträger in Ihre getrennte Umgebung übertragen und dort installieren. Ein Changelog informiert vor dem Download über die enthaltenen Änderungen.
Für Umgebungen, aus denen keine Updatepakete heruntergeladen werden sollen, kann alternativ die regelmäßige Zusendung eines vorbereiteten USB-Datenträgers vereinbart werden. Dieser zusätzliche Service wird separat berechnet.
Bei von IOWIS bereitgestellter Hardware bleibt IOWIS die erste Anlaufstelle. IOWIS grenzt gemeinsam mit Ihnen ein, ob die Ursache in der Plattform oder der Hardware liegt, und koordiniert bei einem Hardwaredefekt die Reparatur, den Austausch betroffener Komponenten oder einen erforderlichen Vor-Ort-Service mit dem zuständigen Hardwarepartner.
Das gilt unabhängig davon, ob die Hardware gekauft, gemietet oder geleast wird. Für Ihre bereits vorhandene Hardware gelten Ihre bestehenden Garantie- und Supportvereinbarungen.
Datenschutz und Datenkontrolle
Lokaler Betrieb schafft andere technische Rahmenbedingungen als die Verarbeitung über externe KI-Dienste. Welche Folgen das für Datenflüsse, Zugriffe und die DSGVO hat, behandeln wir ausführlicher auf der Seite Datenschutz bei KI.
Nein. Der Serverstandort allein sagt noch nicht aus, wer die KI-Verarbeitung kontrolliert, welche Zugriffe möglich sind und wer über die eingesetzten Modelle, Updates und Schnittstellen entscheidet.
Für souveräne KI ist außerdem wichtig, ob ein Unternehmen Modelle wechseln und eigene Daten sowie Konfigurationen weiterverwenden kann. Entscheidend sind deshalb die tatsächlichen technischen und vertraglichen Möglichkeiten der Lösung.
Nein, nicht pauschal. Die IOWIS Plattform schafft jedoch zentrale technische Voraussetzungen für einen DSGVO-konformen Einsatz.
Beim vollständig lokalen Betrieb laufen Sprachmodelle und zentrale KI-Verarbeitungsprozesse innerhalb der Kundenumgebung. Unternehmensinhalte werden nicht zur Verarbeitung an externe KI-Anbieter übertragen. Zugriffsrechte, Aufbewahrungs- und Löschfristen, Protokollierung und externe Verbindungen können kontrolliert und an den jeweiligen Einsatz angepasst werden.
Ob der konkrete Anwendungsfall DSGVO-konform ist, hängt zusätzlich davon ab, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden und auf welcher Rechtsgrundlage dies geschieht.
Ja. Personenbezogene und vertrauliche Informationen können innerhalb der lokalen Kundenumgebung verarbeitet und für freigegebene KI-Anwendungen genutzt werden.
Die Plattform stellt dafür unter anderem granulare Zugriffsrechte, getrennte Wissensbereiche, konfigurierbare Löschfristen und Protokollierungsfunktionen bereit. Welche rechtlichen Anforderungen für die konkrete Verarbeitung gelten, richtet sich nach dem jeweiligen Anwendungsfall.
Chatverläufe, Dokumente und weitere Plattformdaten werden innerhalb der Kundenumgebung gespeichert.
Nutzer können eigene Chats löschen. Administratoren können außerdem Aufbewahrungs- und Löschfristen für unterschiedliche Inhalte und Nutzungsdaten festlegen.
Werden Dokumente aus einer Wissensdatenbank entfernt, werden auch die daraus erzeugten Chunks, Embeddings und Einträge in der Vektordatenbank gelöscht. Datensicherungen richten sich nach den Backup- und Löschprozessen des Unternehmens.
Nein. Administratoren erhalten keinen pauschalen Zugriff auf die vollständigen Chatverläufe anderer Nutzer.
Über rollen- und beziehungsbasierte Berechtigungen können administrative Rechte granular festgelegt werden. Für Administration, Nutzungsanalyse und Nachvollziehbarkeit stehen die dafür vorgesehenen System-, Nutzungs- und Protokolldaten zur Verfügung.
Nein. IOWIS besitzt standardmäßig keinen administrativen Fernzugriff auf die Plattform. Die Plattform übermittelt auch keine Telemetrie, Nutzungsstatistiken, Fehlerberichte oder Unternehmensinhalte an IOWIS.
Benötigt IOWIS für einen Supportfall Zugriff auf das System, entscheiden Sie, ob und wie dieser eingerichtet wird. Möglich ist beispielsweise ein vorübergehend freigegebener Remotezugang. Auf Wunsch kann ein Vor-Ort-Einsatz separat vereinbart werden.
Unternehmenswissen und Datenmitnahme
Mit einer KI-Wissensdatenbank können vorhandene Dokumente und Datenquellen für KI-gestützte Fragen zugänglich gemacht werden. Wie RAG, Quellen, Wissensbereiche und Berechtigungen zusammenspielen, erklären wir unter KI-Wissensdatenbank für Unternehmen. Hier beantworten wir außerdem Fragen zum Export und zur Weiterverwendung eigener Daten und Konfigurationen.
Nein. Dokumente aus Wissensdatenbanken, Nutzereingaben und erzeugte Antworten werden nicht zum Training oder Fine-Tuning der eingesetzten Sprachmodelle verwendet.
Dokumente werden stattdessen für die Wissenssuche verarbeitet und indexiert. Bei einer Anfrage ermittelt die Plattform passende Inhalte aus den freigegebenen Wissensbeständen und stellt sie dem Sprachmodell für die jeweilige Antwort zur Verfügung.
Neue oder geänderte Dokumente werden automatisch verarbeitet und indexiert. Bei angebundenen Datenquellen werden Änderungen regelmäßig synchronisiert. Wie die Synchronisierung erfolgt und in welchem Rhythmus sie stattfindet, richtet sich nach der jeweiligen Integration.
Administratoren können eine Synchronisierung bei Bedarf auch manuell anstoßen.
Wird ein Dokument gelöscht, werden auch die daraus erzeugten Chunks, Embeddings und Einträge in der Vektordatenbank entfernt.
Wenn ein angebundenes System entsprechende Berechtigungsinformationen bereitstellt, können bestehende Nutzer-, Gruppen- und Zugriffsrechte zusammen mit den Inhalten übernommen und bei der Wissenssuche berücksichtigt werden.
Wie Berechtigungen ausgelesen und mit Änderungen im Quellsystem synchronisiert werden, richtet sich nach der jeweiligen Integration. Zusätzlich können Zugriffsrechte innerhalb der IOWIS Plattform über das eigene Rollen- und Berechtigungssystem verwaltet werden.
Ja. Eigene Dokumente, Chatverläufe, Assistentenanweisungen und Konfigurationen lassen sich aus der IOWIS Plattform exportieren. Damit stehen Ihnen diese Inhalte auch für die Weiterverwendung außerhalb der Plattform zur Verfügung.
Wie sie in eine andere Lösung übernommen werden, richtet sich nach deren Importmöglichkeiten und technischer Struktur. Je nach Zielsystem können dafür eine Umwandlung der Exportdaten oder Anpassungen an den Konfigurationen erforderlich sein.